Van den Budenmayer

Bei mir läuft gerade das »Konzert in E-Moll« des Niederländers Van den Budenmayer rauf und runter. Komponiert hat er es im Jahr 1798. Wir hören – und sehen – eine Aufnahme des Philharmonischen Orchesters Łódź zusammen mit der Sopranistin Elżbieta Towarnicka und dem »Collegium Cantorum« unter der Leitung von Adam Klocek.

Falls Ihr wie ich mitsingen wollt: Der Text stammt aus Dantes Göttlicher Komödie, zweiter Gesang des Paradiso, Verse 1 bis 9.

O voi che siete in piccioletta barca,
desiderosi d’ascoltar, seguiti
dietro al mio legno che cantando varca,
tornate a riveder li vostri liti:
non vi mettete in pelago, ché, forse,
perdendo me, rimarreste smarriti.
L’acqua ch’io prendo già mai non si corse;
Minerva spira, e conducemi Appollo,
e nove Muse mi dimostran l’Orse.

O ihr, die ihr in einem kleinen Kahne
Voll Sehnsucht, zuzuhören, auf den Spuren
Mein Boot verfolgt, das hinzieht im Gesange,
Kehrt heim zu eurem eigenen Gestade,
Treibt nicht aufs Meer hinaus, ihr könntet draußen,
Indem ihr mich verliert, verlorengehen.
Das Wasser, das mich trägt, ward nie befahren.
Minerva bläst, Apollo ist der Führer,
Neun Musen zeigen mir das Bild des Bären.

Schade eigentlich, dass alles nur Quatsch ist – was Ihr schnell herausfindet, wenn Ihr auf Wikipedia nach »Van den Budenmayer« sucht.